Hundred thousand billion poems¶
cent_mille_milliards · permutation · validated
Ten sonnets sharing one rhyme scheme and syntax, printed on cut strips so any line may follow any other, yielding ten to the fourteenth poems. The checker asks whether a given poem is one of them: each line must be an alternative offered for that position. Whether every one of the 10^14 reads well is not a question code answers.
Provenance¶
- Source: Raymond Queneau, Cent mille milliards de poèmes (1961)
- Attribution:
primary— a named author, work and year this catalogue stands behind - Checkability:
source— decidable against the source text it was made from - Attested:
author-stated— the originator set this rule down
Details¶
- Kind: constructive
- Languages: en, de, fr
- Requires:
tokens - Deterministic: yes
- In other languages: Hunderttausend Milliarden Gedichte (de), Cent mille milliards de poèmes (fr)
Prompt hint¶
Write ten sonnets whose lines are interchangeable position by position.
Parameters¶
| Name | Type | Default | Description |
|---|---|---|---|
source |
string | — |
The text this one was made from. |
Examples¶
one-of-the-poems¶
en — this text satisfies the procedure.
Ab
Tag
geht
Parameters: source='Auf | Ab\nNacht | Tag\nkommt | geht'
Source: constructed example; the machine is Queneau's, the strips are not
a-line-not-on-the-strips¶
en — this text does not satisfy the procedure.
Ab
Mond
geht
Parameters: source='Auf | Ab\nNacht | Tag\nkommt | geht'
Source: constructed counterexample
a-german-poem-the-strips-actually-offer¶
de — this text satisfies the procedure.
Fünf Scheiben aus Papier, und etwas Zeit.
Ein jeder Ring dreht sich in deiner Hand.
Was hier entsteht, ist selten schon gescheit.
Ein blindes Wort kommt her aus keinem Land.
Hier wird aus Silben Sprache, still gemacht.
Man kann die ganze Sprache darin sehen.
Nicht jedes Drehen hat ein Wort gebracht.
Man läßt die Ringe ihren Weg so gehen.
Am Ende steht ein einzig klares Wort.
Die Scheiben drehen weiter, ganz allein.
Man dreht es immer weiter, immer fort.
Ein Wort ist manchmal nichts als leerer Schein.
Fünf Ringe tragen jeden deutschen Reim.
Und was sie sagen, bleibt zuletzt geheim.
Parameters: source='Fünf Scheiben aus Papier, und etwas Zeit. | Der Denckring liegt geheftet, drehbereit. | Ein Blättlein hält die Sprache, schmal und weit.\nEin jeder Ring dreht sich in deiner Hand. | Die Silben stehen sauber Rand an Rand. | Ein Wort entsteht ganz ohne Verstand.\nWas hier entsteht, ist selten schon gescheit. | Der Zufall kennt kein Maß und auch kein Leid. | Die Ringe schweigen, führen keinen Streit.\nEin blindes Wort kommt her aus keinem Land. | Die Scheiben hält ein dünnes, festes Band. | Die Lettern stehen dicht wie eine Wand.\nHier wird aus Silben Sprache, still gemacht. | Man dreht die Ringe einmal, eine Nacht. | Ein Wort hat über nichts und niemand Macht.\nMan kann die ganze Sprache darin sehen. | Und jeder Ring will für sich selber drehen. | Fünf Scheiben, die nun übereinander stehen.\nNicht jedes Drehen hat ein Wort gebracht. | Der Meister hat das Blättlein wohl bedacht. | Die Sprache liegt hier ohne alle Pracht.\nMan läßt die Ringe ihren Weg so gehen. | Es kann in einem Dreh ein Wort geschehen. | Und keiner muß das blinde Wort verstehen.\nAm Ende steht ein einzig klares Wort. | Und niemand weiß, von welchem stillen Ort. | Was blind war, wird auf einmal lesbar dort.\nDie Scheiben drehen weiter, ganz allein. | Ein Wort kann groß und dennoch nichtig sein. | Der Ring ist alt, das Blättlein ist nur klein.\nMan dreht es immer weiter, immer fort. | Die Sprache liegt im Blättlein wie ein Hort. | Ein totes Wort ist stumm und bald verdorrt.\nEin Wort ist manchmal nichts als leerer Schein. | Der Reim fällt selten glatt und selten rein. | Die Lettern sind gestochen scharf und fein.\nFünf Ringe tragen jeden deutschen Reim. | In jeder Silbe liegt ein ganzer Keim. | Man trägt die ganze Sprache mit nach heim.\nUnd was sie sagen, bleibt zuletzt geheim. | Fünf Scheiben halten sich mit etwas Leim. | So bleibt die ganze Sprache hier daheim.'
Source: constructed example; the fourteen strips are the German set written for the "Cent mille milliards de poèmes" stage scene, copied here verbatim. text is the first alternative at every position — the catalogue's own languages: [en, de] for this row needs at least one German case behind it (test_declared_languages_have_a_fixture), and a real 14-position poem, not a shortened stand-in, is what actually exercises the shape the row claims. The German pack ships no phonemes, so this only confirms that each line is one the strips offer — not that the poem rhymes; see the stage's own test for that limitation stated in full.
a-german-line-not-on-the-strips¶
de — this text does not satisfy the procedure.
Fünf Scheiben aus Papier, und etwas Zeit.
Ein jeder Ring dreht sich in deiner Hand.
Der Denckring liegt geheftet, drehbereit.
Ein blindes Wort kommt her aus keinem Land.
Hier wird aus Silben Sprache, still gemacht.
Man kann die ganze Sprache darin sehen.
Nicht jedes Drehen hat ein Wort gebracht.
Man läßt die Ringe ihren Weg so gehen.
Am Ende steht ein einzig klares Wort.
Die Scheiben drehen weiter, ganz allein.
Man dreht es immer weiter, immer fort.
Ein Wort ist manchmal nichts als leerer Schein.
Fünf Ringe tragen jeden deutschen Reim.
Und was sie sagen, bleibt zuletzt geheim.
Parameters: source='Fünf Scheiben aus Papier, und etwas Zeit. | Der Denckring liegt geheftet, drehbereit. | Ein Blättlein hält die Sprache, schmal und weit.\nEin jeder Ring dreht sich in deiner Hand. | Die Silben stehen sauber Rand an Rand. | Ein Wort entsteht ganz ohne Verstand.\nWas hier entsteht, ist selten schon gescheit. | Der Zufall kennt kein Maß und auch kein Leid. | Die Ringe schweigen, führen keinen Streit.\nEin blindes Wort kommt her aus keinem Land. | Die Scheiben hält ein dünnes, festes Band. | Die Lettern stehen dicht wie eine Wand.\nHier wird aus Silben Sprache, still gemacht. | Man dreht die Ringe einmal, eine Nacht. | Ein Wort hat über nichts und niemand Macht.\nMan kann die ganze Sprache darin sehen. | Und jeder Ring will für sich selber drehen. | Fünf Scheiben, die nun übereinander stehen.\nNicht jedes Drehen hat ein Wort gebracht. | Der Meister hat das Blättlein wohl bedacht. | Die Sprache liegt hier ohne alle Pracht.\nMan läßt die Ringe ihren Weg so gehen. | Es kann in einem Dreh ein Wort geschehen. | Und keiner muß das blinde Wort verstehen.\nAm Ende steht ein einzig klares Wort. | Und niemand weiß, von welchem stillen Ort. | Was blind war, wird auf einmal lesbar dort.\nDie Scheiben drehen weiter, ganz allein. | Ein Wort kann groß und dennoch nichtig sein. | Der Ring ist alt, das Blättlein ist nur klein.\nMan dreht es immer weiter, immer fort. | Die Sprache liegt im Blättlein wie ein Hort. | Ein totes Wort ist stumm und bald verdorrt.\nEin Wort ist manchmal nichts als leerer Schein. | Der Reim fällt selten glatt und selten rein. | Die Lettern sind gestochen scharf und fein.\nFünf Ringe tragen jeden deutschen Reim. | In jeder Silbe liegt ein ganzer Keim. | Man trägt die ganze Sprache mit nach heim.\nUnd was sie sagen, bleibt zuletzt geheim. | Fünf Scheiben halten sich mit etwas Leim. | So bleibt die ganze Sprache hier daheim.'
Source: constructed counterexample; same fourteen strips as the case above, with position 3 (0-indexed 2) replaced by an alternative offered for position 1 instead — real German text, but not one this position offers.
un-poeme-que-les-bandes-offrent¶
fr — this text satisfies the procedure.
La nuit
se lève
sans bruit
Parameters: source='Le jour | La nuit\nse lève | descend\nsur nous | sans bruit'
Source: constructed example; the machine is Queneau's, the strips are not
une-ligne-hors-des-bandes¶
fr — this text does not satisfy the procedure.
La nuit
s'endort
sans bruit
Parameters: source='Le jour | La nuit\nse lève | descend\nsur nous | sans bruit'
Source: constructed counterexample